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Das Wasser

Chemische Qualität des für die Bewässerung bzw. die Düngung verwendeten Wassers

Eine komplette chemische Analyse der Makro-und Mikroelemente des Bewässerungswassers muss unbedingt durchgeführt werden. So kann der pH-Wert korrigiert und eine annehmbare Leitfähigkeit programmiert werden. 

> Chemische Qualität des für die Bewässerung bzw. die Düngung verwendeten Wassers

Für das in der Gärtnerei benutzte Rohwasser ist es notwendig, vor der ersten Nutzung, eine chemische Analyse durchzuführen. Tatsächlich ist Wasser nie 100%ig rein. Es nimmt unterschiedlichste Mineral-Stoffe, in Abhängigkeit von den Materialien, Zuleitungen oder Behältern, mit welchen es in Kontakt kommt, auf. So erlauben Analysen genau festzustellen, welche Substanzen in welcher Menge vorhanden sind.

 

Je nach den Ergebnissen der Analyse wird entschieden, ob dieses Wasser für die Bewässerung benutzt wird. Sie sagt ebenfalls aus, welche Menge, der als Ergänzung geplante Nährelemente, hinzukommt. Die zusätzliche Menge von Nährelementen wird berechnet, indem man die Sollmenge von der Menge, die sich bereits im Wasser befindet, abzieht.

 

Die Qualität des Rohwassers kann ständig variieren und dementsprechend auch die Häufigkeit der Wasseranalysen. Die Wasseranalysen sollen von einem kompetenten Fachlabor durchgeführt werden.

 

Da Verfahren und Analyse-Techniken von Labor zu Labor variieren, ist es möglich, dass die Proben nicht alle zum selben Ergebnis führen. Dies ist nicht die Problematik, wichtig sind hauptsächlich die Unterschiede zwischen den aufeinanderfolgenden Analysen. Um innerhalb eines Jahres verwertbare Analysen zu erhalten, ist es wichtig diese durch ein und das selbe Labor durchführen zu lassen.

 

Die Analysen können den pH-Wert, die Leitfähigkeit: EC, die Makrokonzentrationen Stickstoff, Phosphor, Kali, Schwefel, Kalzium und Magnesium sowie die Spurenelemente Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän und Zink, betreffen.

 

Reines Wasser hat einen pH-Wert von 7. Im Allgemeinen ist natürliches Wasser sehr reich an Carbonat (HCO3-), hauptsächlich in Zusammenhang mit Kalzium. Der pH-Wert ist dann alkalischer und kann die minerale Absorption der Pflanze durch eine Blockierung der Ionen (Eisen und Spurenelemente) beeinträchtigen. Im Falle von Sprühbewässerung können unerwünschte Kalkablagerungen auch auf den Blätter verbleiben.

 

Ionen wie Chlorid, Nitrate und Sulfate, können das Wasser noch härter machen. Der pH-Wert kann durch die Beigabe von Säure bis zum gewünschten Wert gesenkt werden. Unter diesen leicht sauren pH-Bedingungen (5,6 – 5,8) sind die mineralische Nährstoffe besser verfügbar.

 

Ist das für die Herstellung von der Nährlösung verwendete Wasser reich an Carbonaten, wird die Pufferfunktion erhöht. Um den pH-Wert zu senken, wird eine größere Säurebeigabe durchgeführt. Die Anwesenheit dieses Puffers hält starke pH-Wert Schwankungen zurück, die einen Ionen-Niederschlag verursachen können.

 

Die Anwesenheit von Natriumchlorid (Na+ und CI-) verursacht eine Versalzung. Diese beide Ionen sind für die Pflanzen nicht notwendig und können sich im Substrat ansammeln. Sie verursachen jedoch selten Beschädigungen der Pflanzen.

 

Einige Spurenelemente können, sind sie in größerer Menge vorhanden, auch toxisch werden. Dies ist z. B. der Fall bei Aluminium, Mangan, Kupfer, Zink, Molybdän...

 

Der Gesamtgehalt an Mineralsalzen des verwendeten Wassers soll 750mg/l nicht überschreiten. Die Grenzwerte für die verschiedene Elemente lauten:

 

Chlor .................. ≤............ 80 mg/l

Natrium .............. ≤............ 60 mg/l

Sulfate................. ≤............ 150 mg/l

Nitrate................. ab........... 50 mg/l. Bitte beim Düngen berücksichtigen

Kalium................ ab........... 30 mg/l. Bitte beim Düngen berücksichtigen

Kalzium............... ≤............ 200 mg/l

Magnesium ...... ab........... 30 mg/l. Bitte beim Düngen berücksichtigen

Eisen................... ≤............ 0,5 mg/l

Mangan............... ≤............ 0,5 mg/l

Bor....................... von......... 0,5 bis 1 mg/l

Zink...................... ≤............ 0,5 mg/l

 

Das Wasser kann Reste von Pflanzenschutzmitteln wie z. B. Unkrautvernichter enthalten. Betroffen wird in diesem Falle das Oberflächenwasser, dieser Zustand tritt aber selten ein.

Hinweis

In diesem Dokument werden Sie die Beschreibung von Kulturmethoden, die im Bereich der Cyclamenkultur im S.C.E.A. de Montourey (Fréjus / Frankreich) erprobt wurden. Diese Methoden basieren auf eigenen Erfahrungswerte sowie auf die Kenntnisse und die Verwendung von den als Referenz angegebenen Büchern.   Diese unter unseren klimatischen Bedingungen gewonnene Erfahrung in der Cyclamenkultur kann unter anderen Bedingungen einige Anpassungen notwendig machen, da natürliche Ereignisse die erhofften Ergebnisse vernichten können, wenn die Methodologie nicht genau befolgt wurde.   Wir weisen daraufhin, dass diese Hinweise und Anleitungen nur als Empfehlungen gelten und keine Erfolgsgarantie sind. Es wird empfohlen, vorherige Tests durchzuführen.

 

Das Wasser :

S.A.S Morel Diffusion

2565, rue de Montourey
83600 Fréjus - France

International : +33 (0)4 94 19 73 04
Tel : + 33 (0)4 94 19 73 00
Fax : +33 (0)4 94 19 73 19

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